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Die Medienausstattung und das Medienverhalten von Jungen und Mädchen ähneln sich mehr als allgemein angenommen. Ein genauer Blick auf die Interessen und Nutzungsweisen zeigt allerdings auch Unterschiede, die es pädagogisch zu begleiten und zu bearbeiten gilt.
Wie nutzen Jungen und Mädchen heute Medien? Welche Interessen und Bedürfnisse spiegeln sich in ihrer Mediennutzung wider? Und in welcher Hinsicht gleichen sich Mädchen und Jungen oder nähern sich in ihrer Mediennutzung an? Beiträge aus Theorie und Praxis der Medienpädagogik bieten im ersten Teil des Handbuches zum Dieter Baacke Preis Antworten aus Genderperspektive.
Da speziell an Jungen gerichtete medienpädagogische Angebote auch heute noch rar sind, stehen diese Projekte im Fokus des sechsten Bandes. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt werden verschiedene Zugänge zu Medienwelten von Jungen und Mädchen, Geschlechterrollen und -realitäten sowie erfolgreiche Konzepte und pädagogische Herausforderungen der Jugendmedienarbeit thematisiert.
Im zweiten Teil des Handbuches berichten die Preisträgerinnen und Preisträger des Dieter Baacke Preises der vergangenen zwei Jahre über die Grundlagen ihrer medienpädagogischen Arbeit, sie erzählen von ihren Erfahrungen und geben Anregungen und aktuelle Impulse für Theorie und Praxis.
Dieter Baacke Preis