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Downloads zum Themenbereich Breitband/DSL

Drahtlos ins Netz: Studie untersucht die 'mobilen Nutzer'

von: John Horrigan, Pew Internet & Amercian Life Project vom 25.02.07

Etwa 34 Prozent der amerikanischen Internetnutzer sind Ende 2006 über eine drahtlose Verbindung online gegangen. Diese Nutzergruppe steht im Fokus der Aufmerksamkeit einer Studie des Pew Instituts. Das unabhängige Forschungsinstitut hat zwischen November und Dezember 2006 über 2300 in Amerika lebende und über 18 Jahre alte Personen zu ihrer Internetnutzung befragt.

Fast ein Drittel der Personen, die das Internet mit einer drahtlosen Verbindung genutzt haben, hat diesen Zugang von einem anderen Ort als zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus genutzt. Es zeigte sich darüber hinaus, dass die Nutzer drahtloser Internetverbindungen durch eine deutlich ausgeprägtere Affinität zum Internet gekennzeichnet sind, als andere Internetnutzer. Sogar im Vergleich zu den Personen, die zu Hause einen Breitbandzugang haben (zu der auch die Nutzer eines drahtlosen Zugangs überwiegend gehören), zeigt sich dieser signifikante Unterschied. Zudem sind die Nutzer der Gruppe mit drahtlosen Zugängen in der Tendenz jünger als die Mehrheit der Internetnutzer.

Der englischsprachige Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Download vorhanden  "Drahtlos ins Netz: Studie untersucht die 'mobilen Nutzer'" herunterladen
(pdf, 0.072 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org


Im Angebot der SDC seit 27.02.07 (jch)
Logo: Pew Internet & American Life Project

Pew Internet & American Life Project

Das Pew Internet & American Life Project ist eine überparteiliche Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington, DC. Sie untersucht die sozialen Effekte des Internet auf das Leben in den USA.

Weitere inhaltlich zusammenhängende Materialien finden Sie hier.


Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL, Mobile Nutzung, WLAN/Hotspots





Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche

Quelle: Europäische Kommission vom 25.03.09

Die Europäische Kommission hat am 25. März 2009 ihren Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Die Erlöse des Telekommunikationssektors der Europäischen Union sind gegenüber 2007 im Jahre 2008 um 1.3 Prozent auf über 300 Mrd. Euro gestiegen. Die restliche Wirtschaft konnte ihr Wachstum leidglich um nur 1 Prozent steigern. Der Bericht der Europäischen Kommission gibt einen Überblick über die Situation der Telekommunikationsbranche in 27 europäischen Ländern und geht zudem gesondert auf jedes einzelne Land innerhalb der Europäischen Union ein.

Auf die Europäische Union bezogen zeigt der Bericht, dass innerhalb der EU immer mehr Menschen Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz nutzen: 2008 waren es bereits 114 Millionen Zugänge. Sogar weltweit führend in der Breitbandverbreitung sind die Länder Dänemark und Niederlande, die so mehr als 35 Prozent der Bevölkerung erreichen. Alternativen zum Festnetz-Breitband ist Mobiles-Breitband, das beispielsweise durch Datenkarten genutzt wird. Fortschrittlich in diesem Sektor ist Österreich, 11,4 Prozent der Bevölkerung nutzt Mobiles Breitband. Es folgen Finnland mit 9.1 Prozent und Portugal mit 8.3 Prozent. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Europäischen Kommission erhältlich.

Der Bericht für Deutschland ist in vielen Bereichen positiv: Fallende Preise und Anstieg der Marktdurchdringung, so beurteilt die Europäische Kommission das Jahr 2008 für Handykonsumenten. So gab es im Bereich der mobilen Angebote eine Marktdurchdringung von 129 Prozent, im Bereich des Breitband Internetmarktes einen Durchbruch von 27.5 Prozent. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass regulative Entscheidungen manchmal zu langsam und ineffizient sind, um Wettbewerbsprobleme auf dem Deutschen Telekommunikationsmarkt zu lösen.

Die Marktdurchdringung von Festnetz-Breitband lag im Januar 2009 in Deutschland bei 27.5 Prozent, innerhalb der EU betrug sie 22.9 Prozent. Die Durchdringung im Bereich Mobilen Breitband lag im Januar 2009 hingegen bei 2.3 Prozent in Deutschland, innerhalb der EU bei 2.8 Prozent. In ländlichen Gegenden wird Festnetz-Breitband zwar um 87.5 Prozent abgedeckt, dennoch sagt der Bericht: Millionen Deutscher Einwohner sind auf dem Lande von Breitbrandverbindungen abgeschnitten, während parallel dazu in städtischen Gebieten eine Abdeckung von 99 Prozent vorherrscht. Der Bericht zur Situation des Deutschen Telekommunikationsmarktes steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Europäische Kommission veröffentlicht Fortschrittsbericht zum Binnenmarkt in der Telekommunikationsbranche" herunterladen
(pdf, 0.134 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/473&form at=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


Im Angebot der SDC seit 25.03.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Neue Technologien, Internetpolitik, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL





Breitbandausbau als Standortfaktor im ländlichen Raum Baden-Württembergs: Eine Studie

Quelle: Institut für Geographie der Universität Stuttgart vom 26.05.09

Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geographie der Universität Stuttgart und unter der Leitung von Dr. Iris Gebauer eine Studie zum Thema "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" durchgeführt. Befragt wurden von Oktober bis Dezember 2008 etwa 1007 Unternehmen aus den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handel oder Dienstleistung, die in den ländlichen Regionen Baden-Württembergs ansässig sind. Ebenfalls wurden Freiberufler und Selbständige dabei einbezogen. Kerngedanke der Untersuchung war, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Nutzung in einer vernetzten Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung für die Anwendung der Technologien ist eine gut ausgebaute Infrastruktur, dies ist jedoch gerade im Hinblick auf die Breitband-Infrastruktur in ländlichen Räumen oft nicht gegeben.

Der wichtigste Grund für die mangelhafte Versorgung auf dem Lande ist darin zu suchen, dass sich der teure Breitbandausbau durch die dünne Besiedelung von Flächen für Telekommunikationsdienstleister nicht immer lohnt. Die Folge: Die digitale Kluft vergrößert sich und ländlichen Regionen fehlt der Standortfaktor Breitband. Im schlimmsten Fall droht eine Abwanderung der Unternehmen, denn sie sind auf neue Technologien, insbesondere das Internet, angewiesen. Die Studie wertet daher die Bedeutung des Standortfaktors Breitbandinfrastruktur aus. Von den Unternehmen, die befragt wurden, existieren 65 Prozent seit mehr als zehn Jahren, etwa 25 Prozent wurden zwischen 1999 und 2003 gegründet und 12 Prozent der Unternehmen bestehen höchstens seit fünf Jahren. Insgesamt machten 661 Unternehmen detaillierte Angaben zum Umsatz: Bei 50 Prozent der Unternehmen lag der Jahresumsatz bei unter 200.000 Euro, bei etwa 33 Prozent der Unternehmen liegt der Umsatz zwischen 200.000 und eine Million Euro und 17 Prozent der Unternehmen verzeichnen einen Umsatz von mehr als einer Million Euro.

Die Autoren der Studie haben herausgefunden, dass die Breitbandanbindung auf Grund der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität ein wichtiger Standortfaktor für die ansässigen Unternehmen ist: Bei der Befragung gaben 88,5 Prozent der Unternehmen an, dass Breitband ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Faktor ist. Von den Unternehmen, die ihren Kundenstamm lokal und regional pflegen, sind immerhin etwa 80 Prozent der Auffassung, Breitband sei wichtig oder sehr wichtig. Dies sagen auch Unternehmen mit nationalen und internationalen Kunden. Auch bei der Frage nach Standortnachteilen wird deutlich, dass die ausreichende Verfügbarkeit von Breitband fehlt. Hinzu kommen die Wünsche nach geringem bürokratischem Aufwand und nach Fachkräften. Die Teilnehmer der Studie mussten außerdem Thesen hinsichtlich ihrer Richtigkeit bewerten und auch dabei wurde das Breitbandproblem deutlich: Von den befragten Unternehmen sind 80 Prozent der Auffassung, der geringe Breitbandausbau sei ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und eine Verminderung der Standortattraktivität sowie ein herber Imageverlust. Insbesondere sind 90 Prozent der Befragten der Auffassung, dass der Breitbandausbau Arbeitsplätze schaffen könne.

Die Wichtigkeit des Breitbandanschlusses wird bedingt durch einen gut funktionierenden Internetanschluss: 80 Prozent der Befragten tauschen via Internet Daten mit Kunden aus, 70 Prozent konferieren im Netz mit Zulieferern und 60 Prozent mit Kooperationspartnern. Außerdem betreiben 50 Prozent der Unternehmen einen Shop im Internet. In Bezug auf den Breitbandbedarf antworteten 930 Unternehmen auf die Frage, ob ihre Internetanbindung für Unternehmenszwecke ausreichend ist: 497 Unternehmen finden die Verbindung unzureichend. Bei etwa 80 Prozent der Unternehmen liegt der Breitbandbedarf zudem bei über 6 Megabit pro Sekunde, viele Unternehmen sehen ihren Bedarf jedoch künftig bei 16 Megabit pro Sekunde. Deutlich wird, dass der Wunsch nach besseren und schnelleren Datenübertragungen vorhanden ist. 65 Prozent der Befragten könnten mit einer höheren Bandbreite ihre Produktivität steigern. Die Unternehmen wünschen sich daher zukünftig die staatliche Unterstützung durch Kommunen oder politische Akteure beim Breitbandausbau im ländlichen Raum. Die Studie "Breitbandzugang als Standortfaktor für Unternehmen im ländlichen Raum Baden-Württembergs" steht auch hier zum Download bereit.



Download vorhanden  "Breitbandausbau als Standortfaktor im ländlichen Raum Baden-Württembergs: Eine Studie" herunterladen
(pdf, 3.833 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de


Im Angebot der SDC seit 26.05.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Ländliche Regionen, Forschung, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL, Mobile Nutzung





Studie zu Internetnutzung im Vereinigten Königreich: Breitbandanschluss ist zu Hause notwendig

Quelle: Communications Consumer Panel vom 04.06.09

Das Communications Consumer Panel ist ein unabhängiges Beratungsgremium für Konsumenten- und Bürgerinteressen in den Bereichen Telekommunikation, Rundfunk sowie Absatzmärkte und hat seinen Sitz in Großbritannien. Jetzt hat die Beratungsgesellschaft einen Forschungsbericht zum Thema "Nicht online, nicht eingeplant: Konsumenten sagen, Breitband ist für alle notwendig" veröffentlicht. Die Untersuchung im Vereinigten Königreich bestand aus zwei verschiedenen Komponenten, so gab es bei der qualitativen Untersuchung ein Programm mit 16 Diskussionsgruppen und außerdem fand quantitativ eine face-to-face Omnibus-Befragung mit 2000 erwachsenen Bürgern statt.

Den Teilnehmern der Studie wurde die Frage gestellt: "Wie wichtig ist der Breitbandanschluss zu Hause?" Von den Befragten mit Breitband zu Hause, antworteten 42 Prozent bei der quantitativen Untersuchung, dass Breitband für sie persönlich zu Hause notwendig sei und sie nicht ohne Breitband auskommen könnten. Für 31 Prozent der Befragten war Breitband zudem sehr wichtig. Von denjenigen, die keinen Breitbandanschluss zu Hause haben, antworteten 53 Prozent, dass Breitband grundsätzlich nicht für sie wichtig sei, da kein Interesse am Internet bestünde. Bereits an dieser Stelle wird die digitale Spaltung in Großbritannien und Nordirland sehr deutlich.

Zwar wissen viele Bürger des Vereinigten Königreichs, wie wichtig der Zugang zum Internet ist, doch eine verbesserte Aufklärung scheint notwendig. Bei der quantitativen Untersuchung wurde die Frage gestellt: "Was meinen Sie, wie wichtig der Internet-Breitbandschluss zu Hause für Sie in den nächsten zwei bis fünf Jahren sein wird?" Von denjenigen ohne Breitbandanschluss antworteten 41 Prozent, der Anschluss sei genauso wichtig wie jetzt, 17 Prozent sagen sogar, er sei weniger wichtig für sie. Von denjenigen mit Breitbandanschluss waren 43 Prozent der Auffassung der Zugang zu Hause würde in der Zukunft die gleiche Bedeutung haben wie jetzt und 29 Prozent glauben immerhin, er könne an Bedeutung gewinnen.

Den Studienteilnehmern wurde außerdem die Frage gestellt, womit sich die Nutzer, die in den letzten 12 Monaten im Internet waren, gerne beschäftigen: Insgesamt 90 Prozent der Nutzer suchen im Internet nach Informationen. 78 Prozent kommunizieren im Netz und 71 Prozent erledigen ihre Bankgeschäfte, Einkäufe oder Verkäufe online. 55 Prozent wollen sich außerdem im Internet durch Videos, Filme oder Onlinespiele unterhalten lassen. Beim Vergleich der Interessen zwischen Menschen, die in ländlichen Gegenden wohnen und Menschen, die nicht auf dem Lande wohnen zeigt sich: 70 Prozent der ländlichen Bevölkerung kommuniziert gerne via Internet, bei der Bevölkerung, die nicht in ländlichen Gegenden wohnt, sind es hingegen 79 Prozent. Insbesondere sind 89 Prozent der ländlichen Bevölkerung an der Informationssuche im Netz interessiert, genauso wie 90 Prozent der nicht-ländlichen Bevölkerung.

Bei der Studienfrage, wie wichtig der Breibandanschluss für alle sei, stimmten 85 Prozent der quantitativ Befragten zu, dass es möglich sein sollte, einen Breitbandzugang zu Hause zu haben, unabhängig davon, wo Menschen lebten. Außerdem waren 81 Prozent der Meinung, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, Internet-Breitbandanschluss zu Hause zu haben. Zudem waren 73 Prozent der Meinung, es solle jedem Menschen ein Internet-Breitbandanschluss zu Hause ermöglicht werden, auch wenn das Einkommen niedrig sei. Weitere Ergebnisse entnehmen Sie bitte der Studie, die bei uns für Sie als Download bereit steht.



Download vorhanden  "Studie zu Internetnutzung im Vereinigten Königreich: Breitbandanschluss ist zu Hause notwendig" herunterladen
(pdf, 6.036 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.communicationsconsumerpanel.org.uk/smartweb/news-releases/s oon-it-will-be-essential-for-everyone-to-have-broadband


Im Angebot der SDC seit 04.06.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Ländliche Regionen, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL





Studie zur Gesundheitsvorsorge im Internet: Online-Patienten wollen Alternativen vergleichen

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 11.06.09

Das "Pew Internet & American Life Project" ist ein Projekt des "Pew Research Centers" und bietet Informationen zu Trends, die in den USA und anderen Ländern gegenwärtig sind. Zudem werden Studien veröffentlicht, die den Einfluss des Internets im Hinblick auf Familienleben, Arbeit oder Familie untersuchen. Aktuell hat das Pew Internet & American Life Project einen Report zum Thema "Das soziale Leben der Gesundheitsinformationen" veröffentlicht. Untersucht wurde das Phänomen des E-Patienten (Online-Patienten), dabei handelt es sich um Internetnutzer, die sich online über Gesundheitsthemen informieren und in Communities austauschen.

Laut Studie verändert sich das Verhalten der Internetnutzer und insbesondere auch das Verhalten derjenigen, die sich über das Gesundheitswesen informieren mit zunehmender Mobilität des Internetzugangs. Im Jahre 2000 besaßen 5 Prozent der Haushalte eine Breitbandversbindung und 25 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner sahen sich online nach Gesundheitsinformationen um. Aktuell sind 57 Prozent der Haushalte mit Breitband versorgt und 61 Prozent der Nutzer interessieren sich für Gesundheitsfragen.

Die Studienteilnehmer wurden gefragt, welche Quellen sie in medizinischen oder gesundheitlichen Dingen nutzten und 86 Prozent gaben als Antwort, dass sie einen Arzt konsultieren würden. 68 Prozent würden hingegen Freunde oder Familienmitglieder fragen und 57 Prozent der Befragten antworteten, das Internet sei eine Informationsquelle. Diese so genannten E-Patienten nutzen das Internet für sich, um Alternativen zu vergleichen und Beistand bei ihren Entscheidungen zu bekommen.

So haben bereits 41 Prozent der E-Patienten die Kommentare von anderen Nutzern über gesundheitliche oder medizinische Erfahrungen in einer Newsgroup oder in einem Blog gelesen und 24 Prozent der E-Patienten haben Ranglisten oder Bewertungen von Krankenhäusern oder medizinischen Einrichtungen zu Rate gezogen. 19 Prozent haben im Internet eingewilligt, Werbung oder einen Newsletter zu gesundheitlichen oder medizinischen Themen zu bekommen.

E-Patienten mischen sich jedoch auch aktiv im Netz ein: 5 Prozent haben bereits Kommentare in einem Blog geschrieben, 5 Prozent der E-Patienten haben schon einmal Online-Bewertungen über einen Arzt geschrieben und 4 Prozent haben online Fotos, Videos oder Audiodateien zu medizinischen Angelegenheiten genutzt. Das Alter spielt bei den Online-Aktivitäten im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle, so haben zwei Drittel der E-Patienten im Alter zwischen 18 und 49 Jahren schon einmal zu medizinischen Themen einen Beitrag in einem Blog geschrieben, Bewertungen von Krankenhäusern im Internet genutzt oder ähnliche Aktivitäten ausgeführt. Dies tat auch die Hälfte der E-Patienten, die 50 Jahre oder älter waren.

Den E-Patienten wurde auch die Frage gestellt, ob die Online-Informationen zum Thema Gesundheit eine hohe Auswirkung auf ihre Gesundheitsvorsorge oder den Umgang mit anderen haben: 13 Prozent der E-Patienten antworteten, dass ihre letzte Online-Nachfrage einen großen Einfluss auf ihr Verhalten hatte, 44 Prozent der E-Patienten antworteten, es hätte eine geringe Auswirkung auf sie gehabt und 41 Prozent sind der Auffassung, die Online-Anfrage hätte keine Auswirkung gehabt.

Nach Auffassung der Studienautoren ist das Thema Gesundheitsvorsorge inklusive der Suche nach Onlineinformationen zu dem Thema eine soziale Aktivität. So nutzen auch 39 Prozent der E-Patienten ein Soziales Netzwerk wie "MySpace" oder "Facebook", um sich auszutauschen und 12 Prozent der E-Patienten sind beim Microblogging-Dienst "Twitter" vertreten. Weitere Informationen rund um das Thema "E-Patienten" entnehmen Sie bitte der Studie, die bei uns zum Download bereit steht.



Download vorhanden  "Studie zur Gesundheitsvorsorge im Internet: Online-Patienten wollen Alternativen vergleichen" herunterladen
(pdf, 3.164 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2009/8-The-Social-Life-of-Health-In formation.aspx


Im Angebot der SDC seit 11.06.09 (yze)

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Themenbereiche:
Bildungspolitik / Bildungswesen, Bürgerbeteiligung, Medienkompetenz, Mediennutzung durch SeniorInnen / Aktivitäten für SeniorInnen, Forschung, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL





Pew Internet & American Life Project - Studie: Breitbandnutzung lag bei Senioren im April 2009 bei 30 Prozent

Quelle: Pew Internet & American Life Project vom 22.06.09

Das Pew Internet & American Life Project ist eines von sieben Projekten des Pew Research Center, welches Informationen zu Themen und Trends bereits stellt, die US-Amerika und den Rest der Welt betreffen. Aktuell wurde eine Studie zum Thema "Breitbandeinführung zu Hause" veröffentlicht. Befragt wurden zwischen März und April 2009 insgesamt 2253 Erwachsene in den USA, die 18 Jahre oder älter waren. Die Studie hat herausgefunden, dass die Breitbanddurchdringung zwischen Dezember 2007 und Dezember 2008 etwa zwischen 54 und 57 Prozent lag. Interessanterweise steig die Breitbandnutzung bei einigen Nutzergruppen: Bei den Senioren, die 65 Jahre oder älter waren, lag die Breitbandnutzung im Mai 2008 bei 19 Prozent und im April 2009 bereits bei 30 Prozent.

Auch in der Gruppe der Amerikaner mit geringem Einkommen gab es einen Breitbandzuwachs, bei denjenigen mit einem Einkommen, dass 20.000 Dollar oder weniger im Jahr beträgt, stieg die Breitbandeinführung von 25 Prozent in 2008 auf 35 Prozent in 2009. Bei denjenigen mit einem Jahreseinkommen zwischen 20.000 und 30.000 Dollar gab es einen Zuwachs von 42 auf 53 Prozent. In der Gruppe der so genannten älteren Babyboomer, Nutzer zwischen 50 und 64 Jahren, gab es einen Breitbandzuwachs von 50 Prozent in 2008 hin zu 61 Prozent in 2009. Die Studie gibt außerdem bekannt, dass sich die US-Amerikaner im Hinblick auf die Breitbandnutzung nicht von der Wirtschaftskrise beeinflussen lassen.

So gaben doppelt so viele Befragte an, eher ihr Mobiltelefon aufgegeben zu haben als ihren Internetservice: Insgesamt sagten 9 Prozent der Internetnutzer, dass sie in den letzten 12 Monaten ihren Anschluss aufgegeben hatten, 22 Prozent gaben an, in den letzten 12 Monaten Kabelfernsehen abgemeldet zu haben und 22 Prozent der Handynutzer hatten den Mobilfunkservice aufgegeben. Das spricht für die Wichtigkeit von Breitband, denn andererseits stiegen die Breitbandpreise zwischen 2008 und 2009 an. Beispielsweise gaben die Nutzer von Breitband, die in ihrem Ort nur einen Anbieter zur Verfügung haben an, eine monatliche Rechnung von 44,70 Dollar zu erhalten.

Die Mehrheit der Breitbandnutzer erachtet eine Hochgeschwindigkeitsverbindung als sehr wichtig: 68 Prozent sagen, diese Verbindung sei sehr wichtig, um herauszufinden, was in der Online-Gemeinschaft vor sich ginge, 65 Prozent sind der Auffassung, die schnelle Breitbandverbindung sei sehr wichtig, um mit Anbietern aus den Bereichen Arzneimittel und Gesundheitsvorsorge zu kommunizieren. 62 Prozent sagen zudem, sie trügen mit einer schnellen Breitbandverbindung zum Wirtschaftswachstum bei. Andererseits wählen sich nur 7 Prozent der US-Amerikaner per Telefonleitung ein, um ins Internet zu gelangen. Von den 21 Prozent derjenigen, die keine Internetnutzer sind, sagen 22 Prozent, sie sind nicht daran interessiert online zu sein und 16 Prozent sagen, dort wo sie wohnen, gäbe es keinen Internetzugang. Immerhin ist 10 Prozent der Befragten der Internetzugang zu teuer und 7 Prozent glauben, dass Internet sei für sie zu schwierig zu nutzen. Die vollständigen Ergebnisse der Studie des Pew Internet & American Life Project stehen für Sie als Download bereit.

Download vorhanden  "Pew Internet & American Life Project - Studie: Breitbandnutzung lag bei Senioren im April 2009 bei 30 Prozent" herunterladen
(pdf, 3.236 MB)


Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.pewinternet.org/Reports/2009/10-Home-Broadband-Adoption-200 9.aspx?r=1


Im Angebot der SDC seit 22.06.09 (yze)

Verwandte
Themenbereiche:
Neue Technologien, Mediennutzung allgemein, Breitband/DSL






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