Das vierte "European eAccessiibility Forum" findet am 12. April 2010 von 9.00 bis 18.00 Uhr statt und bietet die einzigartige Möglichkeit, über die komplementären Aspekte zu diskutieren, die die Realsierung einer zugänglichen Informationsgesellschaft beinhalten. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, aus erster Hand über Erfahrungen von Nutzern mit Behinderungen, öffentlichen Organisationen und der Industrie zu hören. Die Sprecher der Konferenz sind Spezialisten und eingebunden in Organisationen, die Nutzer und Konsumenten mit Behinderungen vertreten, oder in Forschungsorganisationen oder Unternehmen tätig.
Die Dringlichkeit des Themas "e-Inclusion" (Aktivitäten, die für die Inklusion in der Informationsgesellschaft unternommen werden) wurde bereits sehr früh in der europäischen Gesellschaft realisiert. Derzeit wurden sehr viele Aktivitäten für den Fortschritt im Bereich "e-Inclusion" im Rahmen der i2010 Initiative von Seiten der Mitgliedstaaten der Europäischen Union unternommen.
Im Dezember 2008 hatte die Europäische Kommission eine Benachrichtigung veröffentlicht, die den Titel "In Richtung einer Zugänglichen Informationsgesellschaft" trug. Inhaltlich wurde darauf eingegangen, dass sich unsere Gesellschaft zunehmend in eine Informationsgesellschaft verwandelt. In dem Zusammenhang erwog die Kommission, dass es dringend notwendig sei, sich dem Thema "e-accessibility" (Zugänglichkeit zu den Informations- und Kommunikationstechnologien) einfacher und effektiver anzunähern, um den Beginn einer zugänglichen Informationsgesellschaft zu beschleunigen.
Die Veranstaltung beginnt gegen 9.00 Uhr mit dem Eröffnungsforum, von 11.10 bis 12.30 Uhr wird eine Diskussion zum Thema "Instrumente die eAccessibility fördern" angeboten: Denis Boulay (BrailleNet)berichtet über "Beurteilung und Zertifizierung der Konformität von Zugänglichkeitsstandards". Am Nachmittag werden zudem gesellschaftliche Aspekte behandelt, Licia Sbatella (Politecnico di Milano) berichtet über "IKT-Programme für die höhere Bildung, um die Vermittlungsfähigkeit von Studenten mit Behinderungen voranzubringen" und Isabelle Falque-Pierrotin (Internet Rights Forum) spricht über den Aspekt "eAccessibility hat fortschrittlichen Einfluss auf Gesetze und Regulierungen". Die Tagung endet gegen 17.30 Uhr. Bei Interesse an einer Teilnahme ist eine Registrierung auf dem Portal möglich.