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Die britische Regierung hat am 2. März 2010 den "National Plan for Digital Participation" (Nationaler Plan zur digitalen Partizipation) vorgestellt. Der Hintergrund: Der Nationale Plan der britischen Regierung hat das Ziel, den 12,5 Millionen Menschen in Großbritannien, die nicht online gehen können, den Zugang zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zu ermöglichen.
Die Vision ist, dass jeder, der online gehen möchte, beim Zugang unterstützt wird, dass mehr Menschen die Vorteile der Onlinenutzung erkennen und dadurch von den Vorteilen des Internets profitieren können. Die Mitarbeit an dem Nationalen Plan ist dem "Digital Participation Consortium" (Konsortium zur digitalen Partizipation) zu verdanken. Das Konsortium ist eine Koalition, bestehend aus britischer Regierung, Industrie und über 60 Organisationen wie beispielsweise Intel, Ofcom, Cisco oder der British Library.
Die britische Regierung hat die Leitung der Umsetzung des Nationalen Plans übernommen und unterstützt das Vorhaben mit einigen Programmen:
Der "Minister for Digital Britain", Stephen Timms, hat den Nationalen Plan der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt und in diesem Zusammenhang wurde auch sein Vorhaben erwähnt, bis 2014 die Internet-Nichtnutzer bis zu 60 Prozent zu vermindern. Den Anstieg der digitalen Partizipation zu fördern, ist für unterschiedliche Zielgruppen von Interesse:
Die Mehrheit der Nicht-Onliner in Großbritannien sind Menschen über 55 Jahre oder nichtausgebildete Hilfskräfte. Wichtige Gruppen, die von dem Nationalen Plan profitieren sollen, sind daher unter anderem ältere Menschen, Haushalte mit niedrigem Einkommen, Arbeitslose und Menschen mit Beeinträchtigungen.