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Für unsere moderne Gesellschaft ist eine flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland unverzichtbar. Mit der Breitbandstrategie will die Bundesregierung dieses Ziel bis Ende 2010 erreichen. In ländlichen Gebieten gibt es jedoch nach wie vor erhebliche Defizite bei der Anbindung an das schnelle Internet.
"Da die Länder für die Umsetzung der Breitbandförderung zuständig sind, sollten Gemeindevertreter sich schnellstens an die zuständigen Landwirtschaftsministerien wenden", sagte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz heute in Berlin.
Für die Breitbandversorgung auf dem Land stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium seit 2008 jährlich zehn Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. 2010 ist der Fördertopf aufgrund von Mittelübertragungen besonders gut gefüllt: 25 Millionen Euro stehen zum Abruf bereit. Neben der finanziellen Förderung sieht die Breitbandstrategie zudem zahlreiche weitere Maßnahmen vor, über deren Umsetzung man sich unter www.zukunft-breitband.de informieren kann.
"Damit die Breitbandversorgung schnell gewährleistet werden kann, ist ein Technologie-Mix unbedingt notwendig", sagte Müller. Weder Festnetz, noch Mobilfunk, Breitband-TV-Kabel oder Satellit sei für sich alleine genommen die Lösung. "Abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort und den Bedürfnissen der Verbraucher sind eine oder mehrere der Technologien in Kombination der adäquate Weg", so Müller.