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Die Anti-Phishing Working Group (APWG) ist ein US-amerikanischer Interessenverband, der sich dafür einsetzt, Diebstahl und Betrug, der durch die verstärkte Verbreitung der Phishing-Mails und der E-Mail Manipulationen entsteht, zu beseitigen. Phishing-Mails werden von Betrügern so gefälscht, dass sie wie echte E-Mails von Kreditinstituten, Onlineshopping- und E-Government-Anwendungen wirken, damit locken die Trickdiebe Internetnutzer auf gefälschte Internetseiten und können Passwörter der Nutzer stehlen.
Aktuell hat der Verein seinen Phishing Activity Trends Report für das 3. Quartal 2009 veröffentlicht: Der Report analysiert Phishing-Attacken, die von Mitgliedsfirmen gemeldet wurden. Zudem untersucht APWG die Ausbreitung und Zunahme von Internetbetrug. Die Ergebnisse zeigen einen neuen Rekord: Die Anzahl der einzelnen Phishing-Benachrichtigungen, die von Konsumenten eingereicht wurden, lag im August 2009 bei 40,621. Das sind 5,5 Prozent mehr als der vorherige Rekord im September 2007, damals wurden 38,514 Phishing-Attacken gemeldet
Auch die Anzahl der von der APWG aufgespürten Phishing-Webseiten erreichte einen neuen Rekord: Im August 2009 waren es bereits 56,362 Webseiten, der letzte Rekord lag im April 2007 bei 55,643 Webseiten. Das Ziel der Phishing-Attacken war zudem im 3. Quartal 2009 am häufigsten der Finanzsektor, weitere interessante Ziele der Trickbetrüger waren die Zahlungsdienste sowie Versteigerungen. Im Hinblick auf die Länder, bei denen Phishing am häufigsten vorkam, lagen die USA in allen Monaten des 3. Quartals 2009 vorne: Im Juli lag die Zahl der Phishing-Angriffe auf US-amerikanische Webseiten bei 38, 89 Prozent, im August sogar bei 62,58 Prozent und im September bei 75,76 Prozent.