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Die Europäische Kommission hat am 25. November 2010 aktuelle Statistiken über Breitbandverbindungen in Europa veröffentlicht: Im Juli 2010 gab es in der EU etwa 128 Millionen feste Breitbandanschlüsse, von denen 9 Millionen seit Juli 2009 hinzugekommen sind.
Die Europäische Kommission hat eine Eurobarometer-Erhebung durchgeführt und in diesem Zusammenhang mehr als 27.000 Privathaushalte aus der gesamten EU zu ihrer Internet-, Telefon- und Fernsehbenutzung befragt: Die Frage "Nutzen Sie oder jemand in ihrem Haushalt den Computer zu Hause, um über das Internet zu telefonieren" beantworteten 17 Prozent der Deutschen mit "Ja". Zum Vergleich: Der EU-Durchschnitt liegt bei 22 Prozent.
Die Europäische Kommission hat am 20. September 2010 wichtige Maßnahmen zur Förderung der Einführung und Verbreitung schneller und ultraschneller Breitbanddienste in der EU beschlossen. Mit diesen Maßnahmen sollen die in der "Digitalen Agenda" für Europa dargelegten Ziele erreicht werden.
Ein von der Generaldirektion für Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission veröffentlichter Bericht zum Fortbestand des europäischen Filmerbes lässt die Alarmglocken schrillen. Nicht nur 80 % der Stummfilme gelten bereits als verloren, sondern sogar neue Filme des digitalen Zeitalters sind gefährdet. Die für die digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes, hierzu: "Filme sollten auf alle Zeiten jedem zugänglich sein".
Die Europäische Kommission hat am 30. Juni 2010 eine Konsultation über wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Netzneutralität eingeleitet. Es geht beispielsweise darum, ob der Wettbewerb der Internet-Diensteanbieter und die Transparenzvorschriften des neuen Rechtsrahmens für die Telekommunikation ausreichen, um möglichen Problemen vorzubeugen. Alle Interessenten, Anbieter von Diensten, Verbraucher, Unternehmen und Forscher sind aufgefordert, sich bis 30.September 2010 zu äußern.
Ab 1. Juli 2010 brauchen sich die Verbraucher keine Sorgen mehr über extrem hohe Telefonrechnungen zu machen, wenn sie auf Reisen innerhalb der EU mit ihrem Handy oder Notebook über ein Mobilfunknetz ins Internet gehen. Dank der EU-Roamingvorschriften gilt für das Datenroaming ab 1. Juli 2010 automatisch eine Kostenobergrenze von 50 EUR zuzüglich Mehrwertsteuer.