In der EU25 wurde das Internet im ersten Quartal 2004 von 47% der Privatpersonen im Alter zwischen 16 und 74
Jahren genutzt. Das Internet wurde von mehr Männern als Frauen und von mehr Jüngeren als Älteren genutzt.
Anfang 2004 nutzten 89% der Unternehmen das Internet, und mehr als die Hälfte der Unternehmen besaß einen
Breitbandanschluss.
Dies geht aus einer Veröffentlichung von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen
Gemeinschaften, hervor. Diese Veröffentlichung enthält die Ergebnisse von Erhebungen über die Internetnutzung
durch Privatpersonen und Unternehmen in den Mitgliedstaaten der EU25, Bulgarien, Rumänien, der Türkei,
Norwegen und Island. Weitere Themen der Veröffentlichung sind Breitbandanschlüsse, der elektronische
Geschäftsverkehr und elektronische Behördendienste.
Im ersten Quartal 2004 wurde das Internet in der EU25 von Privatpersonen am stärksten in Schweden (82%),
Dänemark (76%) und Finnland (70%) und am wenigsten in Griechenland (20%) und Ungarn (28%) sowie in
Litauen, Polen und Portugal (jeweils 29%) genutzt.
Durchschnittlich war der Anteil der Männer, die das Internet in
der EU25 nutzten, mit 51% höher als der für Frauen (43%). Dies gilt für fast alle Mitgliedstaaten; die Ausnahmen
waren Estland, Lettland, Litauen und Finnland, wo das Internet von Männern und Frauen in fast gleichem
Umfang genutzt wurde.
In allen Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, und unabhängig vom Geschlecht war die Internetnutzung in der
Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen am stärksten und nahm mit dem Alter ab. In der EU25 nutzten im ersten
Quartal 2004 drei Viertel der 16- bis 24-Jährigen das Internet (Männer: 76%, Frauen: 74%). Bei den 25- bis 54 -
Jährigen waren es etwas mehr als die Hälfte (Männer: 57%, Frauen: 51%) und bei den 55- bis 74-Jährigen ein
Viertel oder weniger (Männer: 26%, Frauen: 16%).
Die Internetnutzung durch Unternehmen war Anfang 2004 in Dänemark und Finnland (je 97%) sowie in Belgien
und Schweden (je 96%) am stärksten, in Portugal (77%), Ungarn (78%), Litauen (81%) und Zypern (82%) am
geringsten.
Ein Breitbandanschluss ermöglicht einen wesentlich schnelleren Zugang zum Internet und neueWege der
Internetnutzung. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, war der Anteil der privaten Haushalte mit einem
Breitbandanschluss 2004 in Dänemark (36%), Finnland (21%) und Estland (20%) am höchsten. Der Anteil der
Unternehmen, die einen Breitbandanschluss besaßen, betrug in der EU25 53%. Am höchsten war er in Dänemark
(80%), Schweden (75%) und Spanien (72%).
