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Knapp 90 Prozent der Gutverdienenden nutzen das Internet und das zunehmend auch mobil. Häufiger als der deutsche Durchschnitts-Onliner sind sie dabei vornehmlich auf der Suche nach Informationen zu Produkten und Dienstleistungen aus allen Branchen und Bereichen. Auch in sozialen Netzwerken sind Gutverdienende stark aktiv. Im Vordergrund der Onlinenutzung steht für diese Zielgruppe die Effizienz und weniger der Fun.
Eltern sollten sich aktiv mit der Onlinenutzung ihrer Kinder auseinandersetzen, indem sie mit ihnen über das Internet sprechen und ab und zu dabeibleiben, wenn ihr Kind online ist. Anders als Verbote verringert die aktive Auseinandersetzung mit der Internetnutzung das Risiko belastender Erfahrungen, ohne gleichzeitig die mit dem Internet verbundenen positiven Erfahrungen zu behindern. Dies ist eine der Schlussfolgerungen eines neuen Berichts des europaweiten Forschungsverbunds EU Kids Online, der zum Safer Internet Day 2012 (7. Februar) veröffentlicht wird.
Die dritte Ausgabe der Studie "Die digitale Gesellschaft in Deutschland - Sechs Nutzertypen im Vergleich" bringt es auf den Punkt: Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland stagniert. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um Datenschutz, Identitätsdiebstahl und Internetbetrug scheinen die Deutschen ihr distanziertes Verhältnis zu den digitalen Medien weiterhin zu wahren. Das Vertrauen in und der souveräne Umgang mit den digitalen Medien sind entsprechend kaum gestiegen.
Hier erhalten Sie einen Überblick über wichtige Studien zur Internetnutzung in Deutschland.
Die ARD/ZDF-Medienkommission hat neue Ergebnisse ihrer Langzeitstudie "Massenkommunikation" veröffentlicht: Das Internet wird täglich 83 Minuten lang genutzt, 2005 waren es mit 44 Minuten etwas mehr als die Hälfte. Tageszeitung und Zeitschriften liegen 2010 bei 23 beziehungsweise 6 Minuten täglicher Nutzungsdauer. Außerdem nutzen Menschen in Deutschland insgesamt neun Stunden und 43 Minuten pro Tag Medien.
Laut (N)ONLINER Atlas 2010 ist der Onliner-Anteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist der Offliner-Anteil um 2,4 Prozentpunkte auf 24,2 Prozent gesunken. Mit 3,8 Prozent wollen 0,5 Prozent weniger Nutzungsplaner als im Vorjahr in den nächsten zwölf Monaten das Internet neu für sich entdecken. Damit sind noch immer knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online.