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Das Internet als grenzüberschreitendes Kommunikationsmedium ermöglicht es, weltweit soziale Beziehungen zu pflegen. Gerade für Menschen mit Migrationshintergrund bietet es die Chance, mit ihrem Herkunftsland unmittelbar in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig kann die mobile Nutzung von online bereitgestellten Informationen und ortsbezogenen Diensten Migrantinnen und Migranten Orientierung und neue Kontakte im Lebensalltag bieten.
Welche Rolle spielen Medien im Integrationsprozess von Migrantinnen und Migranten? Wie berichten Medien über das Thema Integration? Und macht sich die große Vielfalt der Integrationsthemen bei der Medienberichterstattung bemerkbar? Unter dem Thema Wahrnehmung und Wirklichkeit - Integrationsland Deutschland' beschäftigte sich die diesjährige Bundeskonferenz der Integrationsbeauftragten von Bund, Länder und Kommunen Anfang Mai 2011 vor allem mit der Rolle der Medien in der Integrationsdebatte.
In dem Praxisprojekt Qualifizierung von russischsprachigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund für IT-Basiskompetenzen arbeitet die Stiftung zusammen mit der Cisco Systems GmbH und der gemeinnützigen Selbsthilfeorganisation Phoenix-Köln e.V., die sich für die Integration der russischsprachigen Bevölkerung einsetzt. Mit einer Gruppe von Jugendlichen wird erprobt, ob die jungen Menschen mit russischem Migrationshintergrund motiviert werden können, sich Grundkenntnisse im Umgang mit PC, Netzwerken und dem Internet anzueignen, wenn die Vermittlung in ihrer Muttersprache erfolgt.
Mit dem 4. Integrationsgipfel im November 2010 fiel der Startschuss für den Aktionsplan zur Umsetzung des Nationalen Integrationsplans. Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Goethe-Institut zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dem Bundesministerium des Innern eine Konferenz des Dialogforums Sprache - Integrationskurse', um sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Bereich der Erwachsenenbildung über die Einbindung digitaler Medien in die Integrationskurse in Deutschland auszutauschen. Die Stiftung Digitale Chancen wurde eingeladen, die Konferenz mit einem Vortrag zu eröffnen und über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten zu berichten.
Am 25. November kamen rund 20 Expertinnen und Experten zum nationalen Workshop des Bridge-IT Netzwerkes in Düsseldorf zusammen, um gemeinsam die Umsetzung der während der Projektlaufzeit erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Förderung der sozialen Integration und kulturellen Vielfalt durch Informations- und Kommunikationstechnologien auf nationaler Ebene zu erörtern.
Das Training in Zwickau wurde von der Trainerin Kerstin Müller durchgeführt und fand Mitte Mai 2010 bei dem Verein "Wir - Gemeinsam in Zwickau e.V." statt, der sich im Bereich der Integration von Zuwanderern in der Stadt Zwickau und im Landkreis Zwickauer Land engagiert.