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Programmdateien müssen nicht ins sogenannte Back-up (Sicherung). Denn Software wie Word oder Spielesoftware lassen sich schnell wieder neu installieren. Wichtige Daten sind persönliche Daten. Dazu gehören E-Mails, Bilder, Adressen- und Kalendereinträge, Briefe, Spielstände und alle anderen Dateien, die selbst erstellt wurden. Gerne vergessen: Eigene Vorlagen und die Buddy-Liste des Messengers. Die Buddy-Liste lässt sich im Format *.blt aus dem Messenger heraus sichern.
Sich so seine Daten zusammenzusuchen, wird aber auf Dauer sehr mühsam. Besser, schneller und sicherer geht das mit Back-up-Programmen. Sie merken sich bestimmte Dateien oder ganze Ordner, die gesichert werden sollen und erinnern regelmäßig an die wichtige Aufgabe - oder übernehmen diese sogar vollautomatisch.
Möglicherweise hilft ja schon das windowseigene Back-up-Programm weiter. Es liegt im Startmenü unter 'Zubehör/Systemprogramme'. Wenn es bei der Windows-Installation nicht berücksichtigt wurde, müssen Sie es von Ihrer Windows-CD-ROM nachinstallieren.
Die Menge der Back-up-Daten kann beachtlich sein. Wer beispielsweise viele Fotos auf der Platte hütet, hat schnell Hunderte von Megabyte zu sichern. Da reicht die alte 3,5-Zoll-Diskette längst nicht mehr. Alternativen gibt es reichlich: Großraumdisketten wie die bekannte Zip-Diskette, beschreibbare CDs oder Bandlaufwerke, die je nach Ausführung mehrere Gigabyte schlucken. Die Entscheidung für ein System hängt nicht zuletzt von der tatsächlichen Datenmenge ab. Achtung: Bitte unbedingt darauf achten, dass das Back-up-Programm auch die Back-up-Hardware unterstützt! 
Virenschutz
Computer-Viren zerstören die Festplatte, saugen Informationen oder bringen durch Systemcrashs den Anwender zur Verzweiflung. Schnell sind Dateien unrettbar verloren. Die digitalen Plagegeister lauern im Internet, verbreiten sich über Mails oder geraten über Disketten oder CD-ROMs auf den eigenen Rechner. Weltweit bekannt wurden zum Beispiel der Loveletter oder der Melissa-Virus.
Dabei ist es mittlerweile recht einfach, seinen Rechner gegen Viren zu schützen. Es gibt eine Vielzahl hochfunktionaler Programme, die alle Dateien und E-Mails prüfen, bevor Schäden entstehen.
Mit der Installation eines solchen Wächters ist es aber noch nicht getan. Denn bösartige Programmierer versuchen immer wieder, die Scanner zu umgehen und lassen sich neue Gemeinheiten einfallen, um Schaden anzurichten. Deswegen ist es sehr wichtig, die Anti-Viren-Software so oft wie möglich zu aktualisieren.
Den perfekten Schutz vor Viren kann allerdings kein Programm bieten. Deshalb ist Vorsicht angebracht: E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern nicht öffnen, Finger weg von Dateien mit den Endungen *.bat, *.exe. und *.vbs. Beim Herunterladen aus dem Internet sollte man ebenfalls behutsam sein und nicht blind Daten 'ziehen' - so mancher hat sich auf diese Weise schon einen blinden Passagiere an Bord geholt, der erheblichen Schaden angerichtet hat.

Der Gerätemanager
Im Windows-Gerätemanager werden alle zum PC gehörenden Hardware-Komponenten aufgelistet. Dort kann man beispielsweise erfahren, welche Anschlüsse vorhanden sind, welche Grafikkarte der Rechner erkannt hat oder welcher Monitor angesprochen wird.
Der Gerätemanager ist über die Systemsteuerung zu erreichen. Einfach im Startmenü auf 'Einstellungen/Systemsteuerung' klicken und dann 'System' auswählen. Ganz oben steht der Name des eigenen Computers, darunter die verschiedenen Geräteklassen. Wenn es einen Ressourcenkonflikt gibt oder ein Gerät aus anderen Gründen nicht betriebsbereit ist, sitzt ein dickes Ausrufezeichen über dem Symbol. Per Doppelklick darauf öffnet sich ein weiteres Fenster mit zusätzlichen Informationen. Außerdem können hier Treiber aktualisiert werden. Doch Vorsicht: Wer hier vorschnell Änderungen vornimmt, kann sein System schnell 'ver-konfigurieren'! 