Der Verein Aktive Bürgerschaft bietet mit seinen "ManGo"-Seminaren nicht nur Weiterbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche an, sondern auch eine Linkübersicht zu den Themen: Bürgerstiftungen, Qualifizierung aktiver Bürger, Corporate Citizenship, Information und Kommunikation, Forschung und Lehre sowie Bürgerengagement in Kommunen und Ländern.
Seit mehreren Jahren werden in Deutschland nach amerikanischem Vorbild Freiwilligenagenturen aufgebaut, die vor allem das neue, projektbezogene, von den traditionellen Milieus unabhängige Engagement ansprechen wollen. Sie bieten eine gute Übersicht über die Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements; sie beantworten Fragen zu Versicherung, Anerkennung usw. Sie unterhalten Kontaktpools interessierter Freiwilliger und vermitteln sie – ähnlich wie beim Arbeitsamt – an die entsprechenden Projekte, Institutionen, Initiativen und Einrichtungen. Gleichzeitig betreiben die meisten von ihnen eine intensive Anwerbung von Freiwilligen.
Die Seniorenzentren sind die historischen Vorläufer der Freiwilligenagenturen. Sie vermitteln vor allem Senioren, die sich freiwillig engagieren wollen. Gleichzeitig haben sie auch Kontakte zu anderen aktiven Gruppierungen vor Ort, in denen potentielle Freiwillige eingebunden sind. Es lohnt sich immer, dort anzufragen.
Eine Übersicht der 78 bundesweit tätigen Seniorenzentren, die sich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (bagso) angeschlossen haben, finden Sie auf der Internetseite: www.bagso.de
Die Stiftung Bürger für Bürger versteht sich als Servicestelle für bürgerschaftliches Engagement. Auf ihrer Website finden sich neben einem Überblick über ihre Aktivitäten vielfältige Serviceangebote, darunter Literaturhinweise sowie zahlreiche Links zu Freiwilligenagenturen und anderen Einrichtungen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements, Arbeitshilfen für den Aufbau von Freiwilligenagenturen, aktuelle Veranstaltungshinweise, Wettbewerbe und Ausschreibungen. Die Webseite enthält auch einen Überblick über das Weiterbildungsangebot der Berliner Akademie für Ehrenamtlichkeit. Eine sehr nützliche Beschreibung von Formen der Anerkennung für Ehrenamtliche, sortiert nach materiellen und ideellen Formen der Anerkennung sowie nach praktischen Vergünstigungen und Privilegien finden Sie hier.
Die Akademie bietet zu stark subventionierten Preisen (gefördert durch das BFSFJ) Ausbildungsgänge, Workshops, Seminare, Praxisberatung sowie einzelne Vorlesungen am Abend an. Die Weiterbildungen sind als Bildungsurlaub anerkannt und umfassen Themen wie: Freiwilligenmanagement, Fundraising Führerschein, Moderationsmethoden, Konfliktmanagement und Volunteer Coaching. Die Webseite enthält eine umfangreiche Linkliste zu Organisationen und Initiativen, bei denen sich Ehrenamtliche in der Jugendhilfe engagieren. Außerdem gibt es eine virtuelle Bibliothek, die neben Bibliografien auch Dokumentationen der Fachtagungen sowie Texte (auch zum Herunterladen) zum Thema Ehrenamt und Bürgerarbeit enthält. Die Rubrik Litfaßsäule' enthält Informationssammlungen zu den Themen: Fördergelder, einen Veranstaltungskalender für ganz Deutschland, Nachweise und Zertifizierungen für Ehrenamtliche, sowie einen umfangreichen Infopool rund um das Thema Ehrenamt in der Jugendarbeit.
Für bisher 12 Großstädte in Deutschland können Schüler und Studenten, die sich gern ehrenamtlich engagieren möchten, Adressen von Vermittlungsagenturen sowie direkt offene Anfragen über eine ständig aktualisierte Datenbank abfragen. Für Anbieter und Nachfrager ist dieser Service kostenlos. Unter http://www.ehrenamtlich.de/org/forg_login.html können Organisationen ein Formular ausfüllen und elektronisch abschicken, mit dem sie eine freie Ehrenamt-Stelle für Jugendliche und junge Erwachsene ausschreiben.